In jedem Survival-Blog wird ja stundenlang auf und ab über Spezial-Notnahrung diskutiert. Ich hab mich ja für meinen Minimum-Vorrat für die Notfallvorsorge in der Stadt bewußt dagegen entschieden. Ich möchte Tipps geben, wie sich auch normale Menschen wie ich, die nicht jede Woche in Army-Shops und Spezial-Webseiten einkaufen auf Notfälle von einigen Tagen bis Wochen vorbereiten können. Und das geht super mit ganz normalen Sachen, die man in jedem Supermarkt bekommt.

Irgendwie gereizt hat micht die Spezial-Notnahrung aber doch immer. Schließlich hat mich heute die Neugierde übermannt und ich hab mir mal ein Päckchen NRG-5 „Emergency Food“ gekauft. Stolze 9,90 EUR für 500g. Naja. Dafür bekommt man 2.300 kcal. Sehr viele Kalorien auf relative geringes Gewicht und geringes Volumen. Die Packung ist nur 8 x 6 x 14 cm groß.

NRG-5_2

Billig ist das wirklich nicht, aber wenn man wenig Platz hat oder Gewicht sparen möchte, dann ist das schon eine gute Sache. Ich werde das gleichmal in den Notfallrucksack reintun, vielleicht auch in meine Auto-Notfalltasche. Da hab ich wenig Platz und je leichter das ist, desto weniger muss ich scheppen.

Unschlagbar ist auch die Haltbarkeit: Bis April 2038. Hammer. Nur Steine halten noch länger.

Und? wie schmeckts?

Ich hab natürlich auch gleich ausprobiert, wie das schmeckt. Ausschauen tut es ja wie Isoliermaterial. Hat auch in etwas die Konsistenz von Glaswolle (zumindest stelle ich mir Glaswolle so vor). Überraschenderweise schmeckt es aber gar nicht schlecht. Etwas süßlich und würzig zugleich. Spannend. Mit der Zeit wird es im Mund ein wenig pampig. Hab mich ein wenig gefürchtet, dass ich aus dem Mund rausstaube. Ich kann mir durchaus vorstellen, ein paar Tage von sowas zu leben, wenn es mal wirklich drauf ankommt.

Mein Fazit: Kann man kaufen, muss man aber nicht. Für den Fluchtrucksack ganz praktisch, aber für die normale Notfallvorsorge dann doch zu teuer.

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